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Sexualhormone der Frau

Im Rahmen der pubertären Reifung beginnen die Eierstöcke (Ovarien) unter Steuerung der Hirnanhangdrüse (Hypophyse) mit der Produktion von Östrogen, Progesteron und Testosteron. Insbesondere Östradiol führt zu den typisch weiblichen Körperproportionen und zur Entwicklung der Brust. Mit der ersten Blutung beginnt ein hormoneller Zyklus, in dem durch komplizierte hormonelle Regelmechanismen alle 4 Wochen ein Eisprung (Ovulation) bzw. eine Regelblutung (Menstruation) auftritt, sofern keine Schwangerschaft eingetreten ist. Die Eierstocksfunktion erlischt durchschnittlich im Alter von 52 Jahren, so dass dann keine Menstruationsblutung mehr auftritt (Amenorrhoe). Der Zeitpunkt ein Jahr nach der letzten Blutung wird als Menopause bezeichnet.

Störungen des Hormonzyklus sind häufig durch eine Erkrankung oder Fehlsteuerung der Hirnanhangdrüse oder durch einen Überschuss an männlichen Hormonen bedingt. Häufigste Ursache eines Überschusses an männlichen Hormonen ist das polyzystische Ovar-Syndrom, welches neben einer Beeinträchtigung der Fruchtbarkeit zu störendem Haarwuchs vom männlichen Typ (Hirsutismus) führt. Auch psychische Störungen, Medikamente, Operationen oder eine vorzeitige Menopause können Ursachen des Ausbleibens der Menstruation sein.

Hirsutismus (Haarwuchs vom männlichen Typ) entsteht durch einen Überschuss an männlichen Hormonen. Die häufigsten Ursachen sind Veränderungen der Eierstockfunktion (polyzystisches Ovar-Syndrom), der Nebennieren oder deutliches Übergewicht.

Die Behandlung sollte sich an den Ursachen orientieren.

 

Sexualhormone des Mannes

Mit Beginn der Pubertät werden zunächst von den Nebennieren, später von den Hoden männlich wirksame Hormone (Androgene) produziert. Dabei kommt dem Hoden neben der Aufgabe zur Produktion von Testosteron auch die Aufgabe der Samenproduktion zu. Testosteron und sein Abkömmling Dihydrotestosteron bewirken die Ausbildung der männlichen Körperstatur, des Behaarungstypus und der Stimme. Die hormonelle Steuerung der Hoden erfolgt durch die Hirnanhangdrüse in einem biologischen Rhythmus, bei dem morgens deutliche höhere Testosteronkonzentrationen zu messen sind als abends.

 

Störungen der Hormonproduktion der Hoden können durch Hodenerkrankungen oder durch Hirnanhangdrüsenerkrankungen verursacht sein. Am häufigsten aber sind Streß-Überlastung oder andere psychische Probleme, Schlafstörungen oder Atmungsstörungen im Schlaf, sowie Missbrauch von Anabolika.

Angebot der Praxis:

      •   körperliche Untersuchung
      •   Messung der Sexualhormone und deren Steuerung durch die Hirnanhangdrüse.
      •  Sonographie der Hoden
      •  Interpretation der Befunde und individuelle Beratung.

Realisierung: mindmasters