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Die Blutdruckregulation erfolgt durch das autonome Nervensystem und durch Hormone. Der Blutdruck wird so dem wechselnden Bedarf bei Ruhe, Arbeit, Sport und Stress angepasst.

Beim hormonell bedingten Bluthochdruck liegen Funktionsstörungen von Niere, Nebennierenrinde oder Nebennierenmark, seltener anderer Hormondrüsen vor. Die laborchemische Untersuchung der Blutdruck regulierenden Hormone ist deutlich erschwert, wenn bereits Medikamente zur Blutdrucksenkung eingenommen werden.

Hormonell bedingter Bluthochdruck ist im Vergleich zum Bluthochdruck durch Übergewicht oder Arterienverkalkung eher selten. Auch diesen so genannten „Zivilisationskrankheiten“ können aber Stoffwechselerkrankungen zu Grunde liegen.

 

Nebenniere:

 

Nebennierenrinde

Die Nebennieren produzieren das lebenswichtige Hormon Cortisol und eine Reihe von Hormonen, die in den Eierstöcken der Frau und den Hoden des Mannes zu Sexualhormonen weiterverarbeitet werden oder der Regulation des Blutdrucks dienen.

Angeborene Nebennierenrindenerkrankungen (homozygot) führen zu Störungen des Salz- und / oder Wasserhaushaltes und bedürfen der lebenslangen hormonellen Behandlung.

Die gleichen angeborenen Störungen (heterozygot) führen bei Frauen zur übermäßigen Produktion männlich-wirksamer Hormone und damit zur übermäßigen Behaarung vom männlichen Typ und zu Störungen des Menstruationszyklus.

Nebennierenmark

Die Hormone des Nebennierenmarks Adrenalin und Noradrenalin sind für die kurzfristige Regulation des Herzschlages, des Blutdrucks und der Wachheit des Hirnes (akute Streßbelastung) von lebenswichtiger Bedeutung. Störungen können sowohl zur Unterfunktion als auch zur Überfunktion führen.

 

Angebot der Praxis:    

  • vollständige körperliche Untersuchung
  • EKG auf Wunsch
  • Messung aller relevanten Hormone von Nebennierenrinde und Nebennierenmark.
  • Individuelle Beratung und Behandlung.

Realisierung: mindmasters